Erlöse von co-location Batteriespeichern im Mai 2026 - PV nimmt Fahrt auf, Wind schwächet


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Während wir im frei zugänglichen Teil des Monatsrückblicks die Erlöse eines stand-alone Batteriespeichers im Backtesting mit unserem Simulationsmodell darstellen, steigen wir im vorliegenden Blogpost vertiefend in die potenziellen Erlöse eines co-location Batteriespeichers kombiniert mit einem Wind- oder PV-Park ein. Folgende Inhalte finden Sie in diesem Teil des Monatsvergleichs: 

  1. Die potenziellen Erlöse eines co-location Batteriespeichers in Kombination mit einem 3 MW Windpark (nach InnAusV) in Deutschland, mit folgender Marktabdeckung

    • Day-Ahead

    • Intraday-Auktion

    • kontinuierlicher Intraday-Handel

    • kombinierte Vermarktung an den Großhandelsmärkten

    • positive aFRR-Leistungsbereitstellung (zwei Preisszenarien) und

    • unsere cross-market-Optimierung (zwei Preisszenarien für aFRR)

  2. Die potenziellen Erlöse eines co-location Batteriespeichers in Kombination mit einem 3 MW Solarpark in Deutschland, mit der oben dargestellten Marktabdeckung

  3. Für beide Fälle werden noch folgende Vergleiche dargestellt und analysiert:

  • Vergleich der Erlöse mit und ohne Batteriespeicher

  • Vergleich der Erlöspotenziale mit dem Vorjahresmonat

  • Entwicklung des Erlöspotenzials über die letzten 12 Monate

  • Vergleich für ein 2 h und ein 4 h co-location Batteriespeichersystem

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Erlöse von Windparks mit Batteriespeicher liegen um bis zu 57 % höher als ohne

Abbildung 1: Berechnungsergebnisse zu den möglichen gemeinsamen Erlösen (backtesting) eines 1 MW/2 MWh co-location Batteriespeichers in Kombination mit einem 3 MW Windpark (nach InnAusV) an den deutschen Strommärkten im Mai 2026 (Annahmen und Einschränkungen zu den Berechnungen können hier (Annahmen und Einschränkungen zu den Berechnungen könne hier nachgelesen werden) [* durchschnittliche Leistungspreise] - heller Balkenteil: Erlös des co-location Windparks (im DA-Markt), dunkler Balkenteil: Erlös des co-location Speichers, gestrichelte Linie: Erlöse eines stand-alone 3-MW-Windparks

Die Anlagenkombination aus 1 MW Batteriespeicher und 3 MW Windenergie hätte im Mai 2026 bei einer cross-market Optimierung Gesamterlöse von 39,0 k € erzielen können. Davon entfallen 12,2 k € auf die Speicheroptimierung und 26,8 k € auf die Wind-Direkteinspeisung. Zum Vergleich: Ein reiner 3-MW-Windpark ohne Speicher (gestrichelte Linie in der Abbildung) hätte im Day-Ahead-Markt 32,3 k € erzielt. Die Kombination mit dem Batteriespeicher bringt somit einen Mehrerlös von 57 % bzw. 14,2 k €. Dabei ist zu beachten, dass Windkraftanlagen in der Kombination mit Speichern als systemdienliche Lösungen durch Innovationsausschreibungen nach §§ 28 bis 35a und 39n EEG sowie die Regelungen der InnAusV von attraktiveren Förderbedingungen profitieren. Hierdurch ergibt sich bei den potenziellen Erlösen ein Plus aufgrund eines um fast 8 % höheren anzulegenden Wertes und damit einer entsprechend höheren Marktprämie. Dies erklärt den Unterschied zwischen den Erlösen des kombinierten mit denen des eigenständigen Windparks. Details zu den Modellparametern finden Sie hier. Der Batteriespeicher kann zur Wahrung des Grünstromprivilegs nur über den Windpark geladen werden und dementsprechend weder am Primär- (FCR) noch am negativen Sekundärregelleistungsmarkt (aFRR negativ) teilnehmen.

Bei der reinen Day-Ahead-Vermarktung erbringt die Kombination 34,9 k € (davon 8,1 k € Speicheroptimierung). Die Intraday-Auktion erreicht 34,8 k € (davon 7,9 k € Speicheroptimierung), während der kontinuierliche Intraday-Handel 35,9 k € (davon 9,1 k € Speicheroptimierung) erbringt. Die kombinierte Vermarktung über DA, IDA1 und ID1 erreicht 37,3 k € (davon 10,5 k € Speicheroptimierung). Bei Einbeziehung des positiven aFRR-Marktes steigen die Gesamterlöse auf 34,1 k € (davon 7,3 k € Speicheroptimierung).

Der Mehrwert des Speichers liegt somit bei der cross-market Strategie bei 12,2 k €, was 31 % der Gesamterlöse entspricht.

Gemischtes Bild bei Erlösvergleich von Mai 2026 vs. Mai 2025

Veränderung der gemeinsamen Erlöspotenziale eines co-location Batteriespeichers mit Windpark in den verschiedenen Märkten für Mai 2026 vs. Mai 2025 [*: durchschnittliche Leistungspreise]

Abbildung 2: Veränderung der gemeinsamen Erlöspotenziale eines co-location Batteriespeichers mit Windpark in den verschiedenen Märkten für Mai 2026 vs. Mai 2025 [*: durchschnittliche Leistungspreise]

Im Vorjahresvergleich zeigt sich bei der Co-Location mit Windenergie ein gemischtes Bild. Die Erlöse im Day-Ahead-Markt stiegen leicht um 3 %, während die Intraday-Auktion nahezu unverändert blieb und der kontinuierliche Intraday-Handel um 1 % zurückging. Die kombinierte Vermarktung über DA, IDA1 und ID1 blieb ebenfalls nahezu stabil. Der positive aFRR-Markt verzeichnete einen deutlichen Rückgang von 18 %. Die cross-market Strategie ging insgesamt um 9 % zurück.

Der Rückgang der Gesamterlöse ist primär auf die um 30 % niedrigere normalisierte Windeinspeisung zurückzuführen, die zu deutlich geringeren Erlösen aus der Wind-Direkteinspeisung führte. Der Speicher konnte die gestiegenen Preisspreads am Day-Ahead-Markt (+31 %) nur teilweise nutzen, da die geringere Windeinspeisung auch die Lademöglichkeiten des Speichers einschränkte. Zudem wirkten die niedrigeren Regelleistungspreise dämpfend auf die Speichererlöse.

Vergleich der cross-market Bruttoerlöse des co-location Speichers mit dem Vorjahresmonat

Abbildung 3: Potenzielle Bruttoerlöse des Speichers in co-location mit Windenergie durch die cross-market-Strategie im Mai 2026 und im Mai 2025, nach Einzelmärkten aufgelöst [* durchschnittliche aFRR-Leistungspreise]

Die Abbildung 3 zeigt die Zusammensetzung der Bruttoerlöse der cross-market Strategie für die Kombination aus Wind und Batteriespeicher. Die cross-market Brutto-Erlöse der Speicherkomponente setzen sich im Mai 2026 aus drei Komponenten zusammen: Intraday-Auktion (IDA1) mit 1,5 k € (12 %), kontinuierlicher Intraday-Handel (ID1) mit 7,8 k € (60 %) und positiver aFRR-Leistungsmarkt mit 3,6 k € (28 %). Im Vergleich zum Mai 2025 (Gesamterlöse: 19,9 k €) zeigt sich ein Rückgang der Bruttoerlöse um 35 % und eine deutlich geringerer Anteil der Erlöse im positiven aFRR-Leistungsmarkt.

Die Erlöspotenziale eines co-location Batteriespeichers mit Windpark über die letzten zwölf Monate

Potenzielle gemeinsame monatliche Erlöse des Speichers in co-location mit Windenergie durch die cross-market-Strategie von Juni 2025 bis Mai 2026, nach Einzelmärkten aufgelöst [*: durchschnittliche aFRR-Leistungspreise]

Abbildung 4: Potenzielle gemeinsame monatliche Erlöse des Speichers in co-location mit Windenergie durch die cross-market-Strategie von Juni 2025 bis Mai 2026, nach Einzelmärkten aufgelöst [*: durchschnittliche aFRR-Leistungspreise]

Betrachtet man die monatlichen Erlöse der Anlagenkombination über die letzten 12 Monate, zeigt sich eine deutliche saisonale Schwankung. Die höchsten gemeinsamen Erlöse wurden im Januar 2026 mit 74,1 k € erzielt, gefolgt vom Oktober 2025 mit 65,1 k €. Die niedrigsten Erlöse fielen im August 2025 mit 32,6 k € an. Der Mai 2026 liegt mit 39 k € im unteren Mittelfeld und leicht unter dem Vormonat (39,8 k €).

Vergleich von 2 h- und 4 h-Batteriespeichern in co-location mit Windkraft

Vergleich der potenziellen gemeinsamen Erlöse eines co-location Batteriespeichers und eines Windparks mit einer 4-h-Auslegung vs. 2-h-Auslegung im Mai 2026 [*: durchschnittliche Leistungspreise]

Abbildung 5: Vergleich der potenziellen gemeinsamen Erlöse eines co-location Batteriespeichers und eines Windparks mit einer 4-h-Auslegung vs. 2-h-Auslegung im Mai 2026 [*: durchschnittliche Leistungspreise]

Der Vergleich zwischen einem 4-h- und einem 2-h-Speichersystem in Co-Location mit Windenergie zeigt im Mai 2026 geringe Unterschiede. Bei der reinen Day-Ahead-Vermarktung liegt der Erlösvorteil des 4-h-Systems bei 7 %, bei der Intraday-Auktion bei 7 % und beim kontinuierlichen Intraday-Handel ebenfalls bei 7 %. Die kombinierte Vermarktung über DA, IDA1 und ID1 bringt einen Vorteil von 8 % für das 4-h-System. Bei der cross-market Strategie fällt der Erlösvorteil des 4-h-Systems mit 9 % ähnlich aus.

105-%-Steigerung der Erlöse durch Speicher für PV-Park möglich

Abbildung 6: Berechnungsergebnisse zu den möglichen gemeinsamen Erlösen (backtesting) eines 1 MW/2 MWh co-location Batteriespeichers in Kombination mit einem 3 MW Solarpark an den deutschen Strommärkten im Mai 2026 (Annahmen und Einschränkungen zu den Berechnungen können hier nachgelesen werden) [* durchschnittliche Leistungspreise] - heller Balkenteil: Erlös des co-location PV-Parks (im DA-Markt), dunkler Balkenteil: Erlös des co-location Speichers, gestrichelte Linie: Erlöse eines stand-alone 3-MW-PV-Parks

Die Anlagenkombination aus 1 MW Batteriespeicher und 3 MW PV hätte im Mai 2026 bei einer cross-market Optimierung Gesamterlöse von 35,6 k € erzielen können. Davon entfallen 13,8 k € auf die Speicheroptimierung und 21,8 k € auf die PV-Direkteinspeisung. Zum Vergleich: Ein reiner 3-MW-PV-Park ohne Speicher (gestrichelte Linie in der Abbildung) hätte im Day-Ahead-Markt 17,4 k € erzielt. Die Kombination mit dem Batteriespeicher bringt somit einen Mehrerlös von 105 % bzw. 18,2 k €. Dabei ist zu beachten, dass Wind- und PV-Anlagen in der Kombination mit Speichern als systemdienliche Lösungen durch die InnAusV von attraktiveren Förderbedingungen profitieren. Hierdurch ergibt sich bei den potenziellen Erlösen ein Plus aufgrund eines um 34 % höheren anzulegenden Wertes und damit einer entsprechend höheren Marktprämie. Dies erklärt den Unterschied zwischen den Erlösen des kombinierten mit denen eines eigenständigen PV-Parks.

Bei der reinen Day-Ahead-Vermarktung erbringt die Kombination 32,1 k € (davon 10,3 k € Speicheroptimierung). Die Intraday-Auktion erreicht 32,0 k € (davon 10,2 k € Speicheroptimierung), während der kontinuierliche Intraday-Handel 33,6 k € (davon 11,9 k € Speicheroptimierung) erbringt. Die kombinierte Vermarktung über DA, IDA1 und ID1 erreicht 35,0 k € (davon 13,2 k € Speicheroptimierung). Bei Einbeziehung des positiven aFRR-Marktes steigen die Gesamterlöse auf 29,0 k € (davon 7,3 k € Speicheroptimierung).

Der Mehrwert des Speichers liegt somit bei der cross-market Strategie bei 13,8 k €, was 39 % der Gesamterlöse entspricht.

Zuwachs in fast allen Märkten im Vergleich zum Mai 2025

Veränderung der gemeinsamen Erlöspotenziale eines co-location Batteriespeichers mit einem PV-Park in den verschiedenen Märkten für Mai 2026 vs. Mai 2025 [*: durchschnittliche Leistungspreise]

Abbildung 7: Veränderung der gemeinsamen Erlöspotenziale eines co-location Batteriespeichers mit einem PV-Park in den verschiedenen Märkten für Mai 2026 vs. Mai 2025 [*: durchschnittliche Leistungspreise]

Im Vorjahresvergleich zeigt sich bei der Co-Location mit PV ein fast durchweg positives Bild. Die Erlöse im Day-Ahead-Markt stiegen deutlich um 32 %, die Intraday-Auktion um 28 %, der kontinuierliche Intraday-Handel um 28 % und die kombinierte Vermarktung über DA, IDA1 und ID1 ebenfalls um 28 %. Der positive aFRR-Markt verzeichnete einen Rückgang von 5 %. Die cross-market Strategie stieg insgesamt um 11 %.

Die positive Entwicklung der Gesamterlöse ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:

  • Die PV-Produktion lag im Mai 2026 um 12 % über dem Vorjahreswert. Die normalisierte Erzeugung (bezogen auf die installierte Leistung) stieg ebenfalls um 12 %. Die Kombination aus höherer Produktion und gestiegenem Marktwert führte zu einem deutlichen Anstieg der Gesamterlöse.

  • Die Speichererlöse trugen ebenfalls positiv bei, insbesondere durch die gestiegene Preisvolatilität am Day-Ahead-Markt (+31 % bei den Spreads).

Vergleich der cross-market Bruttoerlöse des co-location Speichers mit dem Vorjahresmonat

Abbildung 8: Potenzielle Bruttoerlöse des Speichers in co-location mit PV-Anlage durch die cross-market-Strategie im Mai 2026 vs. Mai 2025, nach Einzelmärkten aufgelöst [* durchschnittliche aFRR-Leistungspreise]

Die Abbildung 8 zeigt die Zusammensetzung der Bruttoerlöse der cross-market Strategie für die Kombination aus PV und Batteriespeicher. Die cross-market Erlöse der Anlagenkombination setzen sich im Mai 2026 aus drei Komponenten zusammen: Intraday-Auktion (IDA1) mit 2,2 k € (16 %), kontinuierlicher Intraday-Handel (ID1) mit 8,3 k € (62 %) und positiver aFRR-Leistungsmarkt mit 2,9 k € (22 %). Im Vergleich zum Mai 2025 (Gesamterlöse: 18,3 k €) zeigt sich ein Rückgang der Bruttoerlöse um 27 % und eine deutliche Verlagerung vom positiven aFRR Leistungsmarkt hin zum kontinuierlichen Intraday.

Erlöspotenziale eines co-location Batteriespeichers mit einem PV-Park über die letzten zwölf Monate

Potenzielle gemeinsame monatliche Erlöse des Speichers in co-location mit PV durch die cross-market-Strategie von Mai 2025 bis Mai 2026, nach Einzelmärkten aufgelöst [*: durchschnittliche aFRR-Leistungspreise]

Abbildung 9: Potenzielle gemeinsame monatliche Erlöse des Speichers in co-location mit PV durch die cross-market-Strategie von Mai 2025 bis Mai 2026, nach Einzelmärkten aufgelöst [*: durchschnittliche aFRR-Leistungspreise]

Betrachtet man die monatlichen Erlöse der Anlagenkombination über die letzten 12 Monate, zeigt sich ein typisches saisonales Muster mit deutlich höheren Erlösen in den Sommermonaten. Die höchsten Erlöse wurden im September 2025 mit 37,0 k € erzielt, gefolgt vom Juli 2025 mit 36,5 k €. Die niedrigsten Erlöse verzeichneten der Dezember 2025 mit 11,6 k € und der Februar 2026 mit 12,8 k €. Der Mai 2026 liegt mit 35,6 k € im oberen Bereich und übertrifft den April 2026 (27,9 k €) deutlich. Die saisonalen Schwankungen sind primär auf die PV-Produktion zurückzuführen, die in den Sommermonaten deutlich höher ausfällt als in den Wintermonaten.

Vergleich von 2 h- und 4 h-Batteriespeichern in co-location mit PV-Park

Vergleich der potenziellen gemeinsamen Erlöse eines co-location Batteriespeichers in Kombination mit einem PV-Park mit einer 4-h-Auslegung vs. 2-h-Auslegung im Mai 2026 [* durchschnittliche Leistungspreise]

Abbildung 10: Vergleich der potenziellen gemeinsamen Erlöse eines co-location Batteriespeichers in Kombination mit einem PV-Park mit einer 4-h-Auslegung vs. 2-h-Auslegung im Mai 2026 [* durchschnittliche Leistungspreise]

Der Vergleich zwischen einem 4-h- und einem 2-h-Speichersystem in Co-Location mit PV zeigt im Mai 2026 moderate Unterschiede. Bei der reinen Day-Ahead-Vermarktung liegt der Erlösvorteil des 4-h-Systems bei 23 %, bei der Intraday-Auktion bei 23 % und beim kontinuierlichen Intraday-Handel bei 22 %. Die kombinierte Vermarktung über DA, IDA1 und ID1 bringt einen Vorteil von 23 % für das 4-h-System. Bei der cross-market Strategie fällt der Erlösvorteil des 4-h-Systems mit 22 % ähnlich aus.

Fazit für co-location Batteriespeicher

Der Mai 2026 zeigt für beide Anlagenkombinationen unterschiedliche Entwicklungen im Vorjahresvergleich. Die Co-Location mit Wind erreicht mit 39,0 k € einen Rückgang von 9 % im Vorjahresvergleich, was primär auf die um 30 % niedrigere normalisierte Windeinspeisung zurückzuführen ist. Die PV-Kombination hingegen verzeichnet mit 35,6 k € einen deutlichen Anstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahresmonat, getrieben durch die um 12 % höhere PV-Erzeugung und die gestiegenen Preisspreads an den Großhandelsmärkten.

Der Mehrwert des Speichers bleibt bei PV mit 39 % der Gesamterlöse etwas höher als bei Wind (31 %). Der kontinuierliche Intraday-Markt hat sich als dominierende Erlösquelle für den Speicher in beiden Kombinationen weiter gefestigt, während der positive aFRR-Markt im Vorjahresvergleich deutlich an Bedeutung verloren hat. Für die kommenden Sommermonate ist zu erwarten, dass sich die Erlöspotenziale für die PV-Kombination mit weiter steigender Solarproduktion auf hohem Niveau halten werden. Die cross-market Strategie bleibt für beide Kombinationen die wirtschaftlich attraktivste Option.

Wir veröffentlichen zeitnah das nächste Update mit Details dazu, wie sich die Erlöspotenziale von Batteriespeichern im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat verändert haben und welche Erlöspotenziale sich daraus für die letzten 12 Monate ableiten lassen.

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Anna Pechan

Anna ist unsere Expertin rund um Fragen zum Energiemarktdesign, Regulierung und Modellierungen in diesen Bereichen.

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